Exkursion am 12.09.2026 in das ehemalige Kupferbergwerk Wilhelmine in Sommerkahl

Das ehemalige Kupferbergwerk Wilhelmine in Sommerkahl, Landkreis Aschaffenburg, war das Ziel einer Exkursion der Wetterauischen Gesellschaft für die gesamte Naturkunde zu Hanau. Es ist das einzige Besucherbergwerk seiner Art in Unterfranken und gehört als Nr. 23 zu den 100 schönsten Geotopen in Bayern. Zur Besichtigung hatten sich siebzehn TeilnehmerInnen vor dem Stolleneingang eingefunden. Während der nächsten zwei Stunden führte Joachim Lorenz vom Bergwerksverein Sommerkahl durch die vom Verein wieder freigelegten Stollen. Er erläuterte die Geschichte des 1923 infolge mangelnder Rentabilität stillgelegten Bergbaus. Zudem ging Lorenz näher auf die komplexe geologische und mineralogische Entstehungsgeschichte der Kupferlagerstätte in Sommerkahl ein. Beeindruckt waren die TeilnehmerInnen von den farbenprächtigen Kupfermineralen und den historischen Geräten, etwa den als Transportwagen dienenden Loren und einer als Froschlampe bezeichneten offenen Öllampe. Die Grube Wilhelmine kann nach Voranmeldung besichtigt werden (https://bergwerk-im-spessart.de/), der Eintrittspreis kostet sieben Euro für Erwachsene. Den Abschluss der Exkursion bildete eine Einkehr in das in der Nähe gelegene Ausflugslokal "Forellengrill Röll" in Sommerkahl.

Textbeitrag Dr. Peter Stock, Bilder Joachim Lorenz (JL) und Dr. Peter Stock(PS). Text- und Bildredaktion Wolfgang Ott.

Impressionen

Die Bildbeschriftung ist nach Anklicken (PC) bzw. Touch (Handy, Tablet) der Bilder zu sehen.

  • 1 Exkursionsgruppe - JL
  • 2 Helmausgabe - PS
  • 3 Joachim Lorenz vom Bergwerksverein Sommerkahl vor dem Stolleneingang - PS
  • 4 Exkursionsgruppe unter Tage - PS
  • 5 Farbenprachtige Kupferminerale an der Stollenwand - PS
  • 6 Farbenprachtige Kupferminerale an der Stollenwand - PS
  • 7 Historische Froschlampe eine  offene Ollampe - PS
  • 8 Bergmanner am Stollenmundloch der Grube Wilhelmine um 1921 - PS
  • 9 Loren auf Schienen fahrende Transportwagen - PS